Mehr Citoyens ...

[ #sport ] Doping: "Handbuch für Leistungssportler"

Wussten Sie, dass grundsätzlich jeder Sportler kontrolliert werden kann?

Das Handbuch ist eine Information der NADA (Nationale Anti-Doping Agentur Austria) und richtet sich an die Zielgruppe der Athleten, die für ein Dopingkontrollverfahren in Frage kommen bzw. deren Betreuer. Ziel ist es, Dopingfälle durch Unwissenheit, Fehlverhalten oder Verfahrensfehler zu verhindern. Nur wer über Doping und Dopingkontrollen informiert ist, kann sich an die Anti-Doping Bestimmungen halten.
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[ #Einkommen ] Mindestlohnpolitik in Europa

Eine Studie der der deutschen Sozialdemokratie und den Gewerkscvhaften nahestehenden Friedrich-Ebert-Stiftung liefert Information und Erkenntnisse.

Die Festsetzung von Mindestlöhnen gehört in allen europäischen Staaten zu den etablierten Instrumenten bei der Regulierung des Arbeitsmarktes. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal der nationalen Mindestlohnregimeliegt jedoch vor allem in den jeweils angewendeten Instrumenten zur Festsetzung des Mindestlohns und der damit verbunden Reichweite der Mindestlohnregelung.
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[citizen|bürgerInnen|citoyen]

[ #Bildung ] Gerechtigkeit fängt bei der Bildung an

Eine sozialdemokratische Erzählung.

Alle Menschen, unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft, von ihrem Wohnort oder möglichen Beeinträchtigungen, sollen Zugang zu guter Bildung erhalten - das ist der Kern sozialdemokratischer Bildungspolitik.
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[ #praxis] Kommunizieren lernen . . .

Auf der Website der Vorarlberger Naturfreunde gibt es ein interessantes handliches Dokument zur Anleitung.

Ziel ist es, Interessenten zu ermutigen, ihre Kommunikation im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements in Vereinen und Initiativen zu verbessern. Gesellschaftliche Gruppen, insbesondere Bürgerinitiativen und politische Parteien sind hier ein ideales Lernfeld. Die "Anregungen zur Selbsthilfe" können alleine bearbeitet oder zusammen mit Gleichgesinnten .

Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort 6
  • I Einleitung 7
  • II Kommunikationsmodelle: Vier Seiten einer Nachricht . . . 9
  • III Die Landkarte 12
  • IV Das Werte- und Entwicklungsquadrat 14
  • V Wie offen kann ich sein? Selektive Authentizität 16
  • VI Die Toleranzampel oder: Drei Straßen in der Kommunikation 19
  • VII 9 Tipps zur Freien Rede 21
  • VIII Gliedern – Ordnen 25
  • IX Vorbereitung einer Rede oder eines Referates 28
  • X Feedback 30
  • XI Moderation 31
  • XII Kleine Anleitung für Podiumsdiskussionen 36
  • XIII Die Lernselbsthilfegruppe Kommunikation 37
  • XIV Literatur 41
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[ #citoyen ] Thomas Morus: Utopia

Das Buch war so prägend, dass man fortan jeden Roman, in dem eine erfundene, positive Gesellschaft dargestellt wird, als Utopie oder utopischen Roman bezeichnete. 

Rahmenhandlung sind die Erzählungen eines Seemannes, der eine Zeit lang bei den Utopiern gelebt haben will. Der Roman beschreibt eine auf rationalen Gleichheitsgrundsätzen, Arbeitsamkeit und dem Streben nach Bildung basierende Gesellschaft mit demokratischen Grundzügen. In der Republik ist aller Besitz gemeinschaftlich, Anwälte sind unbekannt, und unabwendbare Kriege werden bevorzugt mit ausländischen Söldnern geführt.
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[ #Jugend ] Jugendarbeit: neu gestalten

Versuch einer interdisziplinären Auseinandersetzung.

Die Publikation zeigt die aktuellen strukturellen Herausforderungen sowie die vielfältigen Innovationspotentiale der Jugendarbeit und die dafür benötigten Rahmenbedingungen auf.
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[ #Zivilgesellschaft ] Praktischer Helfer für die Zivilgesellschaft: Vereinshandbuch

Das "Vereinshandbuch für Vorarlberg" ist ein praktisches Nachschlagewerk für die tägliche Vereinsarbeit und leistet einen Beitrag, das Vereinsleben besser gestalten zu können.
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[ #Team ] Teamarbeit: Nicht ohne starken Partner

Unter Umständen bleiben die Besten der Teamarbeit fern und senken damit die Gesamt-Leistungsstärke des Wettbewerbs.

Wer Wettbewerbe im Team auch für die Besten attraktiv machen will, muss eine Zusatzregel berücksichtigen – er muss den Teilnehmern einen gleichstarken Partner zusichern.
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[ #aktuell ] Bitte VOTE für Köpfe wie Du & Ich – MUT Menschenwürde und Toleranz!

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Sehr geehrte Damen und Herren, Partner, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Offenen Jugendarbeit Lustenau Culture Factor Y!

Die Offene Jugendarbeit Lustenau haben bei einem Wettbewerb (Bank Austria Sozialpreis) teilgenommen. Nun sind sie mit ihrem Projekt von einer Jury als eines der drei besten Projekte in Vorarlberg ausgewählt worden. Nun gibt es ein Online-Voting, bei dem sie dringend Ihre/deine Unterstützung bis spätestens 04.09.2016 benötigen. Unten angeführt weitere Informationen über ihr Projekt und die Anleitung zum Voting.

In diesem Sinne bedanken ich mich schon im Voraus für Ihre/deine Stimmabgabe, um eine Fortsetzung dieses wichtigen Themas zu gewährleisten.

Die Projektidee: „präventive Maßnahmen zu setzen um Radikalisierung entgegen zu wirken“; sind in einem partizipativen Prozess mit Jugendlichen entstanden. Von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Umsetzung haben die jungen Menschen dieses Projekt entwickelt und umgesetzt.


Jugendarbeit in Lustenau mit dem Schwerpunkt, gegen Sympathien von Jugendlichen für radikale Gruppierungen vorzugehen und dabei gleichzeitig eigenständiges, kritisches Denken zu fördern.

Bitte überprüfe dann deinen Posteingang. Du solltest in Kürze ein Bestätigungsmail erhalten. Um den Abstimmungsprozess abzuschließen, klicke bitte den im Mail enthaltenen Bestätigungs-Link.

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INFO "OFFENE JUGENDARBEIT LUSTENAU"

PLEASE VOTE FOR US AND OUR PROJECT!

We want to avoid radicalization by preventive youth work. The project’s idea and it’s further actions were elaborated in a participative way including the youngsters. From the beginning on, the youngsters were included as acting managers in the project’s process.
We – the „Open Youthwork of Lustenau“ – were able develop strategies in encoutering radical groups and further empower independent and critical thinking of young people examining the topic of radicalization.
If you have completed the voting form on the website, please check your email account. You will receive an email to verify your vote, in which you have to click on a link (in German: Bestätigungsmail) – please make sure, that you have clicked the verification link
THANK YOU!



نريد أن نعمل بوقائية ضد التطرف „ الأفكار والإجراءات وضعت بالمشاركة مع الشباب 
! من هذه الفكرة ، و التخطيط ، حتى مرحلة التحقيق . الشباب هم  مديري  التمثيل
نحن – „ العمل الشبابي المفتوح لمدينة لوستيناو “ عملنا مع الشباب على تدريب لمواجهة الجماعات المتطرفة و دعم التفكير النقدي المستقل للشباب
… إذا كنت معجب بهذه الأفكار والأعمال
لطفاً بعد التصويت تحقق من بريدك الإلكتروني ثم بتأكيد تصويتك من خلال النقر على الرابط أدناه في بريدك الإلكتروني
(Bestätigungs-Link) 
!!!شكراً جزيلاً!!!

[ #Antirassismus ] Antirassismusarbeit - Unterrichtsmaterialien für Kindergarten bis Berufsbildung

Schule bildet die Lebenswirklichkeit unserer Gesellschaft ab und auch im schulischen Kontext sind Rassismus und Diskriminierung nicht ausgeschlossen. 

Hierzu gehören neben Alltagsrassismus und Diskriminierung auch schlechtere Bildungschancen. Die Korrelation zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg ist in kaum einem anderen Land so groß wie hier. Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung behindern die individuelle und die gesellschaftliche Integration. Das Thema Rassismus gehört daher in die Sozialisationsinstanz Schule und sollte fester und umfassender Bestandteil der Schulkultur sein.
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[citizen|bürgerInnen|citoyen]

[ #demokratie ] Für Demokratie

Für Demokratie. Vom Engagement der Heinrich-Böll-Stiftung in der Welt 

In den vergangenen Jahrzehnten wurden in mehreren Demokratisierungswellen überall auf der Welt Autokratien und Militärdiktaturen gestürzt. Doch der Weg zu demokratischen Systemen erwies sich vielerorts als schwierig und keinesfalls zwangsläufig. Der autoritäre Entwicklungsstaat – als Gegenentwurf zur Demokratie – hat in letzter Zeit sogar massiv Auftrieb erhalten. Und selbst in vermeintlichen Hochburgen steht die Demokratie heute unter Druck.

Institutionen der weltweiten Demokratieförderung wie die Heinrich-Böll-Stiftung müssen deshalb seit einiger Zeit mit Gegenwind umgehen. Brisant ist die Situation aber vor allem für die Vorkämpferinnen und Vorkämpfer politischer Freiheit weltweit. Sie zu unterstützen ist eine der vornehmsten Aufgaben der Stiftung.

Die vorliegende Publikation gibt einen Einblick in diese Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen und Möglichkeiten. Fallbeispiele und Analysen machen das Engagement anschaulich. Vier Essays nähern sich dem Thema Demokratieförderung zusätzlich auf grundsätzliche und engagierte Art und Weise.

[citizen|bürgerInnen|citoyen]



Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis: 
Demokratisierung – Entwicklungen und Trends 3
Nach dem Aufbruch. Demokratie in der Defensive 4
Schlaglicht: Protest: Die Politik der Plätze 9
Neues Regime mit alten Eliten. Widersprüche der Transformation in Ost- und Südosteuropa 13
Arabischer Frühling – Was ist von den Revolutionen geblieben? 17
Risse im Gebälk – Demokratie und Extraktivismus in Lateinamerika 21

Demokratieförderung – Bilanz und Herausforderungen 25
Demokratieförderung – Bilanz und Herausforderungen 25
Entwicklung statt Demokratie? 26
Essay: Demokratieförderung mit Gegenwind 29
Essay: Zivilgesellschaft unter Druck: Shrinking – closing – no space 40
Essay: Demokratieförderung in einer Welt im Wandel: Ein Blick auf nicht-westliche aufsteigende Mächte 50
Schlaglicht: Auf die Mitte kommt es an 59

Demokratiearbeit konkret 65
Demokratie muss erkämpft und erneuert werden – Die Demokratiearbeit der Heinrich-Böll-Stiftung im Ausland 66
Viele Wege zur Förderung von Demokratien – Beispiele aus der Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung 70
Sachverstand und Sensibilität – Wie man in jedem Land die richtigen Themen und den richtigen Ton findet 89
Ohne Grenzen. Globale Mitsprache der Zivilgesellschaft 104

Politik für Demokratie 109
Essay: Demokratische Realpolitik 110
Literatur 118
Bildnachweis 120

[ #kommunikation ] Öffentlichkeit im Wandel - Medien, Internet, Journalismus

Die Öffentlichkeit ist im Wandel – nicht ohne gravierende Folgen für den Journalismus. Neue Akteure - meist ohne Zertifikat der Journalistenschulen - treten im Internet auf und verändern den professionellen Journalismus durch neue Formen.

Die vierte Gewalt demokratisiert sich. Auf Kosten der Qualität?


Das veränderte Medienverhalten und der Schwund der Werbeeinnahmen in den Printmedien führen bei den Verlagen und den Sendern zu einer intensiven Suche nach neuen Verwertungs- und Distributionsmodellen. 

Über zwanzig Autorinnen und Autoren gehen dieser Frage nach und beschreiben den Wandel und die neuen Chancen unserer Öffentlichkeit. Mit Beiträgen von Sabria David, Gemma Pörzgen, Stephan Weichert, Robin Meyer-Lucht, Peter Glaser, Geert Lovink, Markus Beckedahl, Mercedes Bunz, Katrin Rönicke, Christiane Schulzki-Haddouti, Christoph Kappes, Tabea Rößner, Leonhard Dobusch, Karsten Wenzlaff, Anne Hoffmann, Matthias Spielkamp, Marcel Weiß, Jessanne Collins, Kai Biermann, Martin Haase, Hans Hütt, Julia Probst, John F. Nebel, Christian Römer, Pauline Tillmann, Irina Vidanova, Lorenz Lorenz-Meyer

[citizen|bürgerInnen|citoyen]




Was kann man von diesem Download erwarten?

Inhalt
Vorwort
Sabria David
Jenseits der Grabenkämpfe
Interview mit Gemma Pörzgen
«Man zieht sich auf sich selbst zurück» 
Stephan Weichert
Der neue Journalismus: Zum digitalen Big Bang
Robin Meyer-Lucht
Habermas, die Medien, das Internet
Peter Glaser
Es gibt immer zu berichten
Geert Lovink
Bloggen nach dem Hype
Interview mit Markus Beckedahl
«Das ist organisiertes Chaos» 
Mercedes Bunz
Die fünfte Gewalt: Über die Neuausrichtung der medialen Gewaltenteilung
Interview mit Katrin Rönicke
«Dummerweise ist stereotypes Verhalten überall» 
Christiane Schulzki-Haddouti
Leaking-Sites und Plagiatewikis: Erweiterung der Öffentlichkeit
Interview mit Christoph Kappes
«Wenn Politik nicht mehr in Neunzig-Sekunden-Blöcke gepresst werden muss, wäre schon etwas gewonnen.» 
Tabea Rößner
Öffentlich-Rechtliche im Netz: Tagtraum und Realität
Leonhard Dobusch
Informationsmärkte und Öffentlichkeit: Jenseits von «Free» und «Free Ride»
Karsten Wenzlaff und Anne Hoffmann
Digitale Erlösmodelle für den Journalismus: Freiwillig bezahlen?
Matthias Spielkamp
Verlage im Netz: Nicht so schutzlos wie behauptet
Interview mit Marcel Weiß
«Man sollte sich nicht zu sehr auf die etablierten Institutionen versteifen»
Jessanne Collins
Mein Sommer auf der Content-Farm
Kai Biermann, Martin Haase, Hans Hütt
Sprache des Journalismus, Sprache im Journalismus
Julia Probst
Barrieren der Öffentlichkeit
John F. Nebel
Medienhacking im Wandel: Kommunikationsguerilla und politischer Aktivismus
Christian Römer
Die Einbahnstraße öffnen: nachtkritik.de
Pauline Tillmann 
Online-Öffentlichkeit in Russlands gelenkter Demokratie
Irina Vidanova 
Freies Medienmachen in der letzten Diktatur Europas
Lorenz Lorenz-Meyer Sina Weibo
Chinas re-inkarnierte digitale Öffentlichkeit
Autorinnen, Autoren und Interviewpartner 

[ #Menschenrechte ] Multiple Diskriminierung

ENAR, das Europäische Netzwerk gegen Rassismus, fasst in einem Fact Sheet (Merkblatt/ Datenblatt) die Diskussion zu multipler Diskriminierung zusammen und weist auf nötige Verbesserungen des Rechtsrahmens hin: Jeder Mensch hat ein Geschlecht, ein (sich laufend änderndes) Alter, eine sexuelle Orientierung und eine gewisse ethnische Herkunft.

Manche haben oder erwerben auch eine Religion oder Behinderung. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich Benachteiligungen nicht an die sieben Diskriminierungsgründe des EU-Rechts halten.

MULTIPLE DISKRIMINIERUNG. Was ist multiple Diskriminierung? Es gibt eine umfangreiche, vor allem englische, Literatur und Diskussion zum Thema, die auf Grund der unterschiedlichen Fächer (Jus, Ethnologie, Soziologie), methodischen Ansätze und Forschungsinteressen aber sehr unterschiedliche Definitionen und Begriffe verwendet.

Der Fact Sheet nimmt eine Begriffsklärung vor:
  • Multiple Discrimination (multiple Diskriminierung) im engeren Sinn beschreibt eine Situation, in der Diskriminierung auf Grund zweier oder mehrerer Gründe unabhängig voneinander geschieht.
  • Compound discrimination (verstärkende Diskriminierung - ein prägnanter besserer Begriff wäre wünschenwert) liegt vor, wenn eine Diskriminierung auf Grund zweier Gründe vorliegt, die sich gegenseitig verstärken.
  • Intersectional discrimination (intersektionelle Diskriminierung) ist gemeint, wenn zwei oder mehrere Gründe zu einer Diskriminierung führen, die bei Vorliegen nur eines Merkmals nicht geschehen würde.
  • Multiplikationseffekt. Das Konzept der multiplen Diskriminierung zeigt klarer, wie sich bei Zugehörigkeit zu mehreren benachteiligten Gruppen ein Multiplikatoreffekt einstellen kann und dass gruppeninterne Diskriminierung dazu führen kann, dass Menschen, von Angehörigen einer Gruppe auf Grund anderer Merkmale benachteiligt werden.
Auswirkungen auf das Recht. Der Fact Sheet beschreibt eindrücklich, dass die Antidiskriminierungs-Richtlinien der EU einem "single ground approach", also der getrennten Behandlung der einzelnen Diskriminierungsgründe, anhängt. Nur Gender Mainstreaming ist ausdrücklich als gruppen- und gründeübergreifendes Prinzip genannt. Gegenmodelle gibt es zum Beispiel im kanadischen und südafrikanischen Recht.

Österreich. Besonders für Österreich sind ein klares Konzept und breit akzeptierte Begriffe rund um das Phänomen "Mehrfachdiskriminierung" wichtig. Da die Bekämpfung von Diskriminierung im österreichischen Recht auf das Gleichbehandlungsgesetz und das Behindertengleichstellungspaket aufgeteilt sind, können bei unterschiedlichen Diskriminierungsgründen verschiedene Verfahren zur Anwendung kommen. Außerdem ist Mehrfachdiskriminierung bei der Bemessung der Höhe des immateriellen Schadenersatzes zu berücksichtigen.


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[ #SozialeArbeit ] Soziales Kapital online - Soziale Arbeit im Internet


Soziale Netzwerke tragen nicht nur den Hauptanteil an Dienstleistungen in vielen Bereichen (z.B. Kinderbetreuung, Pflege, Drogenbetreuung, Selbsthilfe, Jugend- und Kulturprograme), sondern erfüllen per se ein umfassendes Vorsorgeprogramm. Sie bieten niederschwellige Hilfen (Soziale Unterstützung) an, die Amtsstuben so nie leisten könnten.

Soziale Unterstützung ist damit eine gesellschaftliche Ressource, mit der durch die Beziehung zu anderen Personen zentrale subjektive Bedürfnisse wie Zuneigung, Anerkennung, Identität, Zugehörigkeit und Sicherheit sowie Informationsbedarf, praktischer und materieller Hilfebedarf befriedigt werden können.

Größere Soziale Netzwerke sind meist in der Lage mehr Informationen zu leisten, weil mit zunehmender Größe auch eher schwache Bindungen und damit Brücken zu anderen Netzwerken - und damit Synergien - möglich sind.

Soziale Unterstützung erscheint also als ein vieldimensionales Konstrukt und Wirkung und Anforderungen von Netzwerken für das Funktionieren sozialer Unterstützung ist auch in ganz besonderer Weise von der Zugänglichkeit abhängig.

Online-Netzwerke unterstellen per se eine niedrigschwellige Zugänglicheit, überwindet räumliche Distanzen und macht Schwarmintelligenz als soziales Kapital nutzbar. Doch ist Online-Unterstützung dies wirklich? Eine sehr umfassende, online kostenlos zugängliche wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) an der Fakultät Pädagogik der Universität Bielefeld geht dem nicht nur wissenschaftlich sondern auch sozial engagiert auf den Grund:

Klein, Alexandra: Soziales Kapital online : soziale Unterstützung im Internet ; eine Rekonstruktion virtualisierter Formen sozialer Ungleichheit

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